• Wulffi und kein Ende

Was unterscheidet Wulff eigentlich von Guttenber? Richtig – nichts! Beide gehen davon aus, dass eine Entschuldigung ausreichen würde und alles wäre wieder in Butter. Beide bedienen sich sogar der (fast) identischen Ausreden. Da war Stress im Spiel, man war damals überlastet gewesen und da war ja auch noch die Familie. Mal ehrlich – was seit ihr doch für armselige  Schwachmaten?! Mit Moral und Schamgefühl brauche ich euch ja nicht zu kommen – dass sind Begriffe, die man in euren Reihen nicht zu kennen scheint.

Ich meine, das wir unseren Volksvertretern nur in die Augen zu schauen brauchen und wir können unschwer darin erkennen, was gehauen und gestochen ist. Diese Leute lügen uns rotzfrech in Gesicht. Wenn mich mal jemand fragen würde, welchem Politiker ich mein Vertrauen schenken würde, so hätte ich ein ernstes Problem – denn mir fiele so auf der schnelle keiner ein. Vertrauen muss man sich verdienen, doch unsere Volksvertreter verspielen ihren Vorschuss auf Vertrauen bereits im Vorfeld – noch bevor sie irgendetwas bewiesen hätten.

Augen der Lüge – schaut genau hin!

Mr. Präsident! In dem gestrigen Interview, indem Sie versucht haben sich aus der Affäre zu ziehen, sagten Sie unter anderem, dass sie gerne im Amt bleiben möchten. Sie möchten dem Deutschen Volk beweisen, dass Sie den gestellten Aufgaben gerecht -und das in Ihre Person gesetzte Vertrauen nicht enttäuschen werden. Wem wollen Sie das verkaufen? Sie haben in diesem Interview – wie zuvor Guttenberg auch – Ihre Lügen untermauert. Sie haben (feige) Ihre Familie mit ins Spiel gebracht – dass tut ein Mann nicht! Sie haben aber noch viel mehr zu verantworten, als die Dinge, die man Ihnen zum Vorhalt macht – Sie haben das Ansehen des Deutschen Volkes und das Amt des Bundespräsidenten beschmutzt. Deshalb fordere ich Sie auf

Mr. Präsident

Christian Wulff (November 2009)

Quelle: Wikipedia
Urheber: Martina Nolte

 

 

treten Sie zurück!

Und sollte tatsächlich ein wenig Reue in Ihnen schlummern, so tun Sie das, ohne Zapfenstreich und ohne auch nur einen Cent aus dem Portemonnaie des Steuerzahlers zu nehmen. Gehen Sie ohne große Worte, arbeiten Sie als Anwalt und sorgen Sie für Ihre Familie – aber gehen Sie dem Deutschen Volk aus den Augen! Sie und Guttenbergs sind eine Schande – dass sollten Sie erkennen und gehen!

Fazit

Die da oben scheinen alle hoch zu Pokern – fällt mein Vergehen, mein Betrug auf, so entschuldige ich mich und alles ist gut. Fällt es nicht auf, dann ist sowieso alles gut und ich kann weitermachen wie bisher. Wenn man nur ein Mittel hätte, dass man dem Bürger verabreichen könnte, damit auch wirklich der letzte nicht mehr auf die Sprüche dieser Leute hereinfallen würde. Es wäre wirklich an der Zeit, dass wir uns um orientierten und mal andere ans Ruder ließen. Die Piraten bieten sich gerade an und diese Leute sind frisch und noch unverdorben. also warum nicht – geben wir ihnen doch einfach mal die Chance. Schlechter als die Alten-Säcke da oben, können sie es nun wirklich nicht machen!

Der Autor

Copyright by ©mcnick.de 05. Jan. 2012

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